Mein erster Kontakt mit der Tanztherapie
Im Alter von 20 Jahren durchlebte ich eine adoleszente Krise und kam zum ersten Mal in Berührung mit der Tanztherapie. Gemeinsam mit der Gesprächstherapie war für mich das Tanzen und Bewegen im sicheren Raum, die tanztherapeutischen Übungen und das musische Erleben die wichtigsten Wege zum gesund werden und bleiben.
Die Motivation, selbst Tanztherapeutin zu werden
Durch die heilsame und ganzheitliche Wirkung der Tanztherapie auf mich und meinen Körper wollte ich diese Therapieform nach Möglichkeit selbst erlernen, um ihre positiven Effekte an andere Menschen weiterzugeben und so sinnvoll anzuwenden.
Tanzen als fester Bestandteil meines Lebens
Von da an war Tanzen und bewusstes Bewegen auch ein fester Bestandteil meines Alltags – et voilà, nun bin ich tatsächlich Tanztherapeutin und darf Menschen bei ihrer Entwicklung, beim Tanzen und in ihrem Sein begleiten.
Die Bereicherung durch die tanztherapeutische Arbeit
Die tanztherapeutische Arbeit mit Klient*innen berührt mich stets. In jeder Therapiestunde erleben wir, wie bereichernd die Arbeit mit dem Körper in Zusammenhang mit Musik und Rhythmus und der Austausch auf Augenhöhe ist. Ich staune immer wieder über die große Fähigkeit von uns Menschen, Schwierigkeiten auszuhalten und miteinander Wege zu mehr Lebensqualität zu entwickeln.
Werdegang

2003: Aufnahme des Sportstudiums an der Karl Eberhards Universität Tübingen mit Schwerpunktfach Tanz- und Gestaltung
Sporttherapeutische Weiterbildungen
Studium der Literaturwissenschaften und Empirischer Kulturwissenschaft
Ab 2004: Kompaniemitglied von TaTü – Tanztheater Tübingen
Ab 2011: Beginn der 7jährigen tanztherapeutischen Ausbildung bei der Deutschen Gesellschaft für Tanztherapie (dgt)
Seit 2011: berufliche Tätigkeit als Leiterin für tanz- und sporttherapeutische Angebote & Fortbildungsangebote für unterschiedliche Institutionen und Zielgruppen
Seit 2012: Tanztraining und Kompaniemitglied bei Eva Müller, Bühnentänzerin & Choreografin
Seit 2018: klinische Tätigkeit als Tanztherapeutin an der Kinder- und Jugendpsychiatrie Hall
Seit 2021: klinische Tätigkeit als Tanztherapeutin an der Tagesklinik für Adoleszenz an der Psychiatrie II, Innsbruck
Seit 2025: selbständige Tätigkeit als Tanztherapeutin in freier Praxis für Einzel- und Gruppentherapie
2025: Anerkennung als anerkannte Tanztherapeutin beim Berufsverband für Tanz- und Ausdruckstherapie in Österreich
Fortlaufende Weiterbildung und Professionalisierung:
Therapeutisches Klettern an der Kinder- und Jugendpsychiatrie (2024)
Kestenberg Movement Profile (2025)
Tanztherapeutische Traumabehandlung (2025)
Bewegte Familienrekonstruktion (2025); alle beim Europäischen Zentrum für Tanztherapie
Tanzende Körpersysteme (2026) beim Berufsverband für Tanz- und Ausdruckstherapie Österreich, www.tanztherapie-berufsverband.at
Monatliche Gruppensupervision bei Susanne Bender (Ausbilderin und Lehrtherapeutin BTD, Gründerin des Europäischen Zentrums für Tanztherapie, München)
Monatliche Intervisionsgruppe mit Kolleg*Innen und Regionalgruppe Tirol
